Freundeskreis der FDP-Flörsheim zu Gast bei der FRAPORT AG

Am Freitag, dem 22. Juli, konnten 24 Interessenten sich ein Bild über aktuelle Themen rund um den Flughafen machen, eine Veranstaltung, für die ein Flörsheimer FDP-Mitglied bei der Fraport angefragt hatte.

Durch Frank Cornelius aus dem Bereich Unternehmens- und politische Kommunikation der Fraport AG (UKM-PK) wurden die einzelnen Geschäftsfelder („Segmente“) des Unternehmens und ihre wirtschaftliche Lage vorgestellt, die Aufteilung der Aktien auf die verschiedenen Anteilseigner, die laufenden technischen Veränderungen von Triebwerken sowie das neue Segment-Konzept der Flächennavigation, in der Technik entwickelt für die Landebahn Nord-West mit Anflügen über dünn besiedelte Gebiete (Regional noise abatement-Verfahren, RNAV). Auch die Schleppwirbel-Problematik und das Dachziegel-Klammerungs-Programm kamen zur Aussprache.

Sehr anschaulich wurde es dann auf dem Vorfeld, bei der Abfertigung eines Flugzeuges (Boeing 777), wo die Teilnehmer unmittelbar vor Ort den Ladevorgang einsehen konnten. Dabei erklärte Herr Cornelius die jetzige Aufteilung der Abfertigung unter drei Cargo Unternehmen (LH / Accione und Fraport); ab 2018 könnte ein weiterer hinzukommen. Dies hätte dann auch erheblichen Änderungen im Segment „Ground Handling“, der Arbeit am Boden, zur Folge und ist wichtig für die Zeit nach der Beendigung oder Neuauflage des Lufthansa Vertrages und dem Auslauf des Zukunftssicherungsvertrages bei der Fraport AG.

Im Anschluss konnten dann direkt unter einem A380 die eindrucksvollen Fahrwerke bestaunt und fotografiert werden.

Weiter ging die Reise zur Feuerwache 4 an der Landebahn Nordwest, wo wir vom Einsatzleiter eine Fülle an Informationen über Einsatzstärke, Dienstzeiten, Fahrzeugtypen und Einsatzorte erhielten.

Zu guter Letzt erhielten wir einen Eindruck über die derzeit vorhandene Baugrube des Terminals 3 – imposant! Hier werden in Kürze, von Tauchern unterstützt, unter dem Grundwasserspiegel die notwendigen Betonflächen für den Hochbau eingerichtet.

Am Ende des dreistündigen Vortrages konnte Herr Cornelius uns auch noch beim Paulaner bewirten, im Square, dem Überbau am Fernbahnhof.
Wir sind als Flörsheimer direkt und mittelbar dem Fluglärm und den Wirbeln beim Anflug ausgesetzt und leiden darunter – das wurde immer wieder angesprochen. Wir sind am Flughafen interessiert; Aufmerksamkeit und Bestreben sind auf Reduzierung von Lärm und weiteren Belastungen gerichtet. Für die Beteiligten dieser Besichtigung sind die Informationen wichtig, denn im Prinzip sind wir dabei, dass dieser Flughafen weiter in seinem Bestehen zum Rhein Main Gebiet gehören muss.

Unser besonderer Dank gilt Herrn Frank Cornelius.

– Michael Guske –


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