Freie Demokraten bedauern die Profanisierung/Entweihung der Kapelle im ehemaligen Marienkrankenhaus

Mit großem Bedauern haben wir die Profanisierung der Kapelle im ehemaligen Marienkrankenhaus zur Kenntnis genommen. „Gerade die umliegenden Anwohner und viele ehemalige Patienten haben einen besonderen Bezug zu ihrer Kapelle“, so Thorsten Press, Fraktionsvorsitzender der FDP Flörsheim.

Leider war diese Entwicklung in Zeiten von Priestermangel, Fusionen von Kirchengemeinden und von immer weniger praktizierenden Katholiken wenig überraschend.

Ebenso wenig überraschend war allerdings, dass die Zusage des Immobilieninvestor, die Kapelle als Raum für Begegnung und Veranstaltungen zu erhalten, wenig Bestand hat.
Im Vorfeld der Abstimmung, über den Verkauf, hatten wir damals als FDP mehrfach auf dieses Thema hingewiesen.

Uns freie Demokraten war wichtig, dass der Raum mit seinen Fenstern und der besonderen Atmosphäre als Ort der Begegnung erhalten bleibt und das Gebäude wirklich auch als Ärztezentrum genutzt wird.

Dies wurde unseres Erachtens unzureichend vertraglich fixiert. Deshalb hatten wir uns damals gegen den Vertrag und den Verkauf des Grundstücks ausgesprochen.

Ein weiterer Grund für unsere ablehnende Haltung war, dass die Stadt Flörsheim sich bei den Verkaufsverhandlungen einzig und allein auf die Immobilienbewertung des Investors verlassen hat. Ein eigenes Gutachten wurde erst gar nicht beauftragt.

Um der Öffentlichkeit ein schnelles Ergebnis zu präsentieren, wurde vorschnell dieser Vertrag unterzeichnet und auf Einflussmöglickeiten für diesen wichtigen und zentralen Ort in Flörsheim verzichtet.

Wir sind gespannt was aus dem Gebäude geworden ist, wenn es fertig gestellt ist, außer vollmundigen Ankündigungen. „Eine Kapelle oder gar ein Schwimmbad, wie öffentlichkeitswirksam von der ersten Stadträtin verkündet wurde, hat es offensichtlich schon mal nicht“, so die FDP Vorsitzende Claudia Schütz.


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