Antrag der FDP-Fraktion zur Verbesserung und Ausbau des Mobilitätsangebots in Flörsheim

Beschlussvorlage:

Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat der Stadt Flörsheim sich für eine Verbesserung und den Ausbau des Mobilitätsangebots einzusetzen.

Top1
Der Magistrat wird beauftragt das Angebot des ÖPNV zu verbessern. Folgende Ziele sollen dabei verfolgt werden:

  1. Die Schulbusse sollen zu Beginn und Ende jeder Schulstunde bereitstehen, um die Kinder aus den umliegenden Orten zu den Schulen und wieder zurück zu bringen.
  2. Die Busverbindungen sollen so gestaltet werden, dass auch von Wicker und Weilbach Städte wie beispielsweise Mainz oder Wiesbaden einfacher erreicht werden können. Ist eine Verlängerung der Linie 68 (Mainz-Hochheim) möglich?
  3. Die Taktung der Busse in den Ortsteilen sollte zukünftig alle 30 Minuten betragen.
  4. Freitags und samstags sollten die Ortsteile auch in den Abendstunden möglichst stündlich mit Busverbindungen an dem überörtlichen ÖPNV angeschlossen sein.

TOP 2
Der Magistrat wird beauftragt für Wicker, Weilbach, Keramag je ein und für die Stadtmitte mindestens 2 fest definierte Tauschstationen für E-Bikes und E-Roller als Ergänzung zum vorhandenen ÖPNV einzurichten. (Ein „wildes“ Abstellen der benutzten Geräte soll damit vermieden werden)

TOP 3
Der Magistrat wird beauftragt in einem Modellprojekt einen „Mainbus“ als Ergänzung zu den oben genannten Angeboten zu entwickeln und zu installieren. Hierbei soll es sich um einen oder mehrere Kleinbusse handeln, die auf einer festgelegten Route zwischen den Ortsteilen ständig pendeln, mit einer möglichst kurzen Taktung (20 Minuten). Die hierfür erforderlichen Mittel sollen in den Haushalt 2022 eingestellt werden

Begründung:

Insbesondere in den Ortsteilen wird das Angebot des ÖPNV als unzureichend angesehen. Schulkinder müssen teilweise 45 Minuten vor der Schule warten, weil keine Schulbusse fahren – dies gilt sowohl für die Hin- als auch die Rückwege. Strecken, die mit dem Auto in 20 Minuten zurückgelegt werden, dauern mit dem Bus mehr als dreimal so lange oder sind überhaupt nicht möglich.

Ziel sollte es sein, dass der ÖPNV eine echte Alternative zum Auto und dem Individualverkehr ist.

E-Roller oder E-Fahrräder können dies aktiv unterstützen.

Die Ortsteile können durch den „Mainbus“ enger zusammenwachsen. Einkaufs-, Naherholungs-, Versorgungs-, und Gastronomieangebote können in sämtlichen Ortsteilen einfacher genutzt werden und ergänzen sich gegenseitig.

Die Attraktivität der Ortschaften und der Austausch untereinander wird dadurch gestärkt. Der Mainbus kann gerade für ältere Menschen ein Angebot sein, um auch im hohen Alter selbstbestimmt zu leben und mobil zu bleiben.


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